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Programm



DIENSTAG 06. MAI

Hanau   Stellwerk    Zeit offen


FREITAG 09. MAI

 Serafina AndrewEin historischer Überblick über die Herkunft und Bedeutung vom Begriff “Abolitionismus” als Auftakt zum Abolish!.

Serafina Andrew ist Kulturwissenschaftlerin und forscht zu biracialen Identitäten, visueller Repräsentation und digitaler Bildpolitik. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie Verhandlungen von Blackness und Zugehörigkeit in transatlantischen Black Cultural Spaces nach Black Lives Matter. Ihr Fokus liegt auf dekolonialen, intersektionalen und aktivistischen Perspektiven – zwischen Theorie, Alltag und Widerstand.

 

Vakuum/KRK
Anstadt
19:00-21:00 Uhr



Konzert
Anstadt
21:30-00:30 Uhr



SAMSTAG 10. MAI


Kinderbuchvorstellung “Wie viel mal schlafen” mit NekaneBasierend auf der Geschichte von Nekane Txapartegi und ihrer Tochter erzählt das Bilderbuch “Wie viel mal schlafen” von der Beziehung zwischen einem Mädchen und ihrer inhaftierten Mutter, einer baskischen politischen Gefangenen. Das Buch erzählt die Geschichte in Briefen von einer Mutter und ihrer Tochter, die es geschafft haben, trotz Gefängnismauern nahe zu bleiben. Die Aktivistin und Autorin Nekane Txapartegi gestaltet die interaktive Lesung für Kinder und Erwachsene und vermittelt eine widerständige Geschichte mit einer feministischen Perspektive.
Vakuum
13:00-14:00 Uhr



Abolish Borders
Vakuum
14:30-16:00 Uhr



Abolish the Racist, Capitalist, Cis-Hetero Patriarchy – Selbstverteidigung als PerspektiveÜberzeugt davon, dass wir staatliche Gewalt (Polizei, Gefängnisse, Grenzen usw.) und patriarchale Gewalt gemeinsam bekämpfen müssen, sprechen wir in dieser öffentlichen Podiumsdiskussion über Selbstverteidigung als Perspektive gegen ein gewaltvolles System. Weshalb stellen Polizei, Überwachung und Gefängnisse keine Lösung für die Überwindung patriarchaler Gewalt dar? Wie hängt patriarchale Gewalt mit anderen gewaltvollen Strukturen zusammen? Was bedeutet Selbstverteidigung und welchen Bevölkerungsgruppen wird sie zugestanden respektive abgesprochen? Weshalb ist Selbstverteidigung eines der einzigen Mittel gegen patriarchale Gewalt? Wie können wir uns kollektiv selber verteidigen? Diesen und weiteren Fragen gehen wir aus einer intersektionalen Perspektive gemeinsam im Gespräch nach und fordern die Entkriminalisierung von (queerfeministischer) Selbstverteidigung und das Recht auf Leben für alle!
Grosse Halle KRK
16:30-18:00 Uhr



Film und Podium “No Apologies

Grosse Halle KRK20:00-22:00 Uhr



SONNTAG 11. MAI


Abolitionistische Perspektiven auf Gesundheit // Abolitionist Perspectives on HealthDer Workshop bietet eine gemeinsame Auseinandersetzung mit unserem erlernten westeuropäischen Verständnis von Gesundheit. Wir möchten unsere Werte, Wissenssysteme und Denk-/Fühlstrukturen, die von kolonialen, kapitalistischen und ableistischwen Logiken durchdrungen sind, dekonstruieren. Gemeinsam wollen wir andere Gesundheit(systeme) utopieren. Der Workshop wird organisiert vom Gesundheitskollektiv (GeKo), dauert ca. 4 Stunden und enthält auch körper- und emotionsbezogene Ansätze. Mit Anmeldung, max. 15 Personen. 14-18 Uhr im Vakuum.
Vakuum
14:00-18:00 Uhr


Restorative Justice: Mediation statt Wegsperren

Ein Einblick in die restaurative Gerechtigkeit anhand historischer und gegenwärtiger Beispiele mit besonderem Fokus auf das Schweizer Strafsystem. Anstatt auf reine Bestrafung und Inhaftierung zu setzen, rückt dieser Ansatz alternative Formen der Konfliktbewältigung in den Mittelpunkt. Mediation, Wiedergutmachung und aktive Verantwortung des Täters gegenüber den Betroffenen stehen dabei im Fokus. Konzepte wie Peace Circles und transformative Gerechtigkeit zeigen, wie es gelingen kann, gesellschaftliche Harmonie wiederherzustellen und neue Wege im Strafrecht zu beschreiten. Welche historischen Wurzeln hat diese Idee? Wie wird sie heute in verschiedenen Ländern – insbesondere in der Schweiz – umgesetzt? Und welche Chancen bietet sie für eine Zukunft ohne Strafen und Gefängnis?

Grosse Halle 
KRK

15:00-17:00 Uhr


DIENSTAG 13. MAI


Ciné Résistance            




in transformation

19:30-
23:00 Uhr


DONNERSTAG 16. MAI


Velorundfahrt


FREITAG 17. MAI

Fabian Georgi

KRK

SAMSTAG 18. MAI


(Vor)Urteil "Terrorist" – Schweizer Narrative
Der Input befasst sich mit dem Vor- wie auch Urteil und somit der Kategorisierung gewisser Menschen als "Terroristen". Anhand verschiedener Beispiele schauen wir uns die Konstruktion und Anwendung des Begriffs "Terrorist" in der Schweiz an. Wir diskutieren die Einführung des auf Prävention fokussierten PMT (Polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus), thematisieren die Vermischung der Kategorien "Terrorist", "Migrant*in", "Krimineller" und sprechen über die Instrumentalisierung von "Sicherheit" und "Schutzbedürnis". Wir argumentieren, dass "Sicherheit" auf der Basis einer Grenzziehung zwischen einem (nationalen, weissen) "Wir" und (gefährlichen, ausländischen/nicht-weissen und oft auch männlichen) "Anderen" basiert. Diese Grenzziehung und deren Instrumentalisierung für polizeiliche und staatliche Arbeit funktioniert mit historischen und rassistischen Ideen von Schuld und Unschuld.
Vakuum

13:00-
15:30 Uh



Daniel Loick: Die Überlegenheit der Unterlegenen: Eine Theorie der Gegengemeinschaften
   
Aus der Perspektive unterdrückter Gruppen ist das Leben der Reichen und Mächtigen nicht unbedingt begehrenswert, ja, es erscheint oft ignorant, korrupt, hässlich oder traurig. Menschen, deren Lebensrealität durch Erfahrungen der Gewalt und des Leids geprägt sind, besitzen hingegen häufig einen Zugang zu epistemischen Einsichten, ethischen Haltungen und ästhetischen Ausdrucksweisen, der privilegierten Subjekten fehlt. Ob sie diese Ressourcen erschließen können, hängt jedoch von bestimmten kollektiven Praktiken ab: davon, ob sie Mitglieder von Gegengemeinschaften sind. Befreiung kann daher nie durch Inklusion oder Integration in dominante Institutionen zustande kommen. Der Kampf um Befreiung ist vielmehr ein Kampf um Abolition.

Grosse Halle 
KRK


16:00-17:30 Uhr


SoliParty

Grosse Halle KRK

19:30-
23:00 Uhr


DIENSTAG 20. MAI


Ciné Résistance            


in transformation


19:30-
23:00 Uhr



FREITAG 23. MAI


Vanessa E. Thompson   

Grosse Halle KRK

20:00-21:30 Uhr

SAMSTAG 24. MAI

Lesenami  Wir lesen vor: Literatur rund um Abolitionismus. Bringt euer Strickzeug, euer Sudoku oder Skizzenbuch (irgendetwas, das euch beim Zuhören entspannt). Wir lesen auf deutsch und englisch vor. 

Vakuum
13:00-15:00 Uhr



Let's Spill the Tea: Geführte Lästerrunde à la queerfeminismusWir möchten einen Austausch über Gewalt in linken Räumen aus einer abolitionistisch-queerfeministischen Perspektive ermöglichen. In Form von mehreren Kurzinputs und Diskussionsrunden in Kleingruppen werden Themen wie Täter*innenarbeit, Transformative Gerechtigkeit und Autonome Sicherheitsstrukturen thematisiert. Das Format richtet sich explizit an alle Gender und wird von mehrheitlich Weissen Personen geleitet. Eure Perspektiven sind willkommen und gefragt!
Vakuum
15:00-16:30 Uhr



Is all we have each other? - Strategie-Workshop zu abolitionistischen Support-SystemenZentral für Abolitionismus ist die Gleichzeitigkeit, dass Menschen sich Systemen der Überausbeutung entziehen, dagegen vorgehen und gleichzeitig solidarische Produktions- und Beziehungsweisen aufbauen. Dabei stellen sich Kollektive oft die Frage: Ist die Arbeit, die wir machen nicht eigentlich Arbeit, die der Staat übernehmen sollte? Abolitionist*innen machen uns darauf aufmerksam, dass Abolitionismus darauf abzielen muss, die Ressourcen der breiten Gemeinschaft für die breite Gemeinschaft zu nutzen. Aber wie, wenn die gemeinschaftlichen Ressourcen vom Staat verteilt werden, der ebenfalls repressiv und karzeral ist? In diesem Workshop zu abolitionistischen Strategien stellen wir uns die Frage, wann solidarische Praktiken destabilisierend für Systeme der Ausbeutung sind und inwiefern sie staatliche Strukturen entlasten. Wir legen dabei einen Fokus auf die Adressierung/nicht-Adressierung staatlicher und kommunaler Strukturen. Dafür gucken wir uns Grundlagen abolitionistischer Campaigning Strategien an, diskutieren Community-Kapitalismus und lernen gemeinsam, wen wir wann mit unserer Arbeit ansprechen wollen. 
Grosse Halle KRK
18:00-20:00 Uhr



Stop Racial Profiling




Grosse Halle KRK
SONNTAG 25. MAI

Abschlussplenum Wir wollen uns austauschen zu Gehörtem, zu den Veranstaltungen, aber auch zu unseren Erlebnissen im aktivistischen Schaffen. Wir greifen Themen auf, die uns über den Rückmeldungs-Briefkasten erreicht haben.

Grosse Halle KRK
13:30-15:30 Uhr